Birgit Steinegger
Biografie
Birgit Steinegger wurde als Tochter einer Schwedin und eines Schweizers in Bern geboren. Neben langjährigem Ballett-, Violin- und Klavierunterricht erhielt sie, nach der Ausbildung zur Kindergärtnerin, Schauspielunterricht in Bern und später an der Schauspielschule Lecoq in Paris. Nach der Anfängerzeit am Städtebundtheater Biel-Solothurn arbeitete sie frei an diversen Bühnen, insbesondere am Ateliertheater und am Stadttheater Bern, sowie auf Tournéen in der Schweiz und Deutschland und verkörperte Rollen in Werken von Molière über Gorki bis zu John Steinbeck und Woody Allen. Sie war in vielen Dialektstücken zu sehen, darunter in Uraufführungen der Schweizer Autoren Burren, Schwarz, H.J. Schneider und Zschokke, aber auch in Musicals wie der „Schwarze Hecht“, „Cabaret“ oder „Chicago“. Zu ihren schönsten Rollen zählt sie die „Dotty“ in „Der nackte Wahnsinn“ im Stadttheater Bern, die „Duchesse de Crakentorp“ in „La fille du régiment“ am Opernhaus Zürich, “Melissa“ in „Love letters“ im Kleintheater Bern, „Martha“ in „Holzers Peepshow“ im Casinotheater Winterthur, oder ihr Auftritt als Sprecherin in “Peter und der Wolf“ in der Tonhalle Zürich. Oft arbeitet Birgit Steinegger für das Schweizer Radio als Schauspielerin in Hörspielen und als Moderatorin von Sendungen wie „Guete Morge“ oder „Nachtexpress“ und seit 1984 regelmässig in der satirischen Sendung „Zweierleier“. Zudem lieh sie ihre Stimme für viele Figuren auf Kinderkassetten. Auch beim Fernsehen war sie Moderatorin, Sprecherin und Präsentatorin und wirkte in verschiedenen Fernsehspielen (u.a. „Ein Inspektor kommt“), Serien (u.a. „Die Direktorin“), Sitcoms (u.a. „Tobias“) und Soaps („Lüthi&Blanc“) mit. Besondere Bekanntheit errang sie durch ihre brillanten Imitationen von berühmten Persönlichkeiten im Schweizer Fernsehen vor allem in „Viktors Spätprogramm“ und ihren kabarettistischen Auftritten als „Frau Iseli“ in Satiresendungen wie „Übrigens“. Ihre Ein-Frau-Comedysendung „Total Birgit“ ist mittlerweile Kult und erreicht durchschnittlich eine Million Zuschauer. Zu ihren Auszeichnungen gehören der „Salzburger Stier“(1991) zusammen mit Viktor Giacobbo, der „Prix Walo“ als Publikumsliebling, der Berner „Bäredräck“ in Anerkennung ihrer Rolle als Botschafterin des Berner Humors (beide 1994). 2001 erhielt sie den „Prix Walo“ für die beste Unterhaltungssendung des Jahres: “Total Birgit“, 2003 den „Telepreis“.2005 erreichte sie den 2. Platz in der Sparte „Schweizer/in des Jahres“ beim Swissaward